Trennen oder bleiben?

Ich möchte aus meiner Partnerschaft ausbrechen, aber soll ich mich wirklich trennen?

von Josef Gassner

Kommt dir die Frage bekannt vor? Mir kommt sie sehr bekannt vor, denn es handelt sich um eine der häufigsten Fragen in der Lebensberatung. Allerdings versteckt sich diese Frage oft hinter einer Reihe anderer Fragen, nicht nur für den Berater, sondern oft auch für den Betroffenen selbst. Es verlangt nämlich extrem viel Mut und Bereitschaft, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, bis man sich diese Frage in aller Klarheit eingesteht. Vielleicht noch mehr Mut verlangt es aber danach, diese Frage auch ehrlich zu beantworten. Warum die Antworten darauf oft so schwierig sind, damit befasst sich mein nachstehender Artikel.

Was habe ich davon, wenn ich in der Beziehung bleibe?

Es gibt viele Gründe, warum jemand eine bestehende Beziehung nicht beendet. Allen voran ist es der Umstand, dass die bestehende Beziehung berechenbar ist. Berechenbarkeit gibt Sicherheit. So ist auch zu erklären, warum Menschen in Beziehungen bleiben, wo sie keinerlei Respekt, Achtsamkeit oder Wertschätzung erfahren, sondern im Gegenteil manchmal sogar von körperlicher, psychischer oder sexueller Gewalt bedroht sind, Umstände die auf den ersten Blick gar nicht den Anschein von Sicherheit vermitteln. Allerdings Gewohntes gibt Sicherheit, Neues ist immer mit Unsicherheit verbunden.

Es muss aber in einer Beziehung gar nicht so spektakulär zugehen. Manchmal überlegt ein Partner aus einer Beziehung auszubrechen, obwohl in dieser Partnerschaft durchaus respektvoll miteinander umgegangen wird. Allerdings ist die ganze Beziehung nur mehr Fassade und/oder Gewohnheit. Die Partner leben nur mehr nebeneinander. Auch hier kann die Berechenbarkeit die Begründung fürs Bleiben sein, z.B. kann es, ohne jetzt gängige Klischees bedienen zu wollen, für eine Frau das gute Gehalt und der Einfluss ihres Gatten, bei einem Mann die Aussicht auf regelmäßigen Sex sein, was zum Bleiben animiert.

Was riskiere ich bei einer Trennung?

Viel, sehr viel! Trennung bedeutet Abschied, loslassen. Dieses Abschiednehmen kann sehr vieles betreffen. Partner, Kinder, Schwiegereltern, Haus, Freundeskreis, Stadt,…… Da kommt schon ganz schön viel zusammen und das kann auch mächtig Angst machen. Zudem können „Verwundete“ zurück bleiben, z.B.: Kinder als Scheidungshalbwaisen oder ein Partner, der die Scheidung nicht verstehen kann und dafür machen sie dich verantwortlich. Zudem machst du dir Selbstvorwürfe. Schlechtes Gewissen könnte dein Dauerbegleiter werden. Wenn dein Freundeskreis, in Wirklichkeit, der deines Partners war, stehst du nach der Trennung plötzlich alleine da.

Es ist daher allzu verständlich, wenn Menschen eine aussichtslose Partnerschaft einer Trennung vorziehen. Der Schritt zur Trennung erfordert einen hohen Leidensdruck oder eine starke Anziehung von außen.

Seitensprung, Affäre

Der Mensch ist sehr leidensfähig, daher ist meistens ein sehr hoher Leidensdruck notwendig, bis ein Partner eine Beziehung beenden will. Ganz anders sieht die Sache bei einer starken Anziehung von außen aus. Im Coaching heißt es häufig, ein Ziel muss sexy sein, damit man motiviert dran bleibt. Vor dem Hintergrund einer kaputten Beziehung, ist die Gefahr, dass dir ein „Sexy Ziel“ über den Weg läuft, groß. Dann genügt oft schon ein kleiner Funke um einen „Brand“ auszulösen. Endlich wirst du wieder geliebt, du hast jemanden der dich versteht und bewundert. Du darfst wieder du sein. Für solche Glücksmomente bist du bereit volles Risiko zu gehen. Zudem verlangt der/die keine Entscheidung von dir. Super, gratuliere!! (wenn es so bleibt). Eine Affäre ist spannend, sie ist ein regelmäßiger Ausflug aus dem Alltag! Aber die damit verbundenen Geheimnisse können auf Dauer mehr Stress als Genuss bedeuten. Ich habe hier keinesfalls die Absicht, moralisierend, einen Seitensprung zu verteufeln, aber er ist häufig ein Alarmsignal für den Zustand der bestehenden Beziehung.

Empfehlung

Die Situation der Entscheidung zwischen „Bleiben“ und „Trennen“ ist zweifellos ein massiver emotionaler Ausnahmezustand, daher ist es schwierig hier rational zu entscheiden. Du solltest, soweit es dir möglich ist, auf betroffene Kinder Rücksicht nehmen, den sie leiden unter jeder Trennung am meisten. Ansonsten empfehle ich dir, wirklich zu versuchen, dich ehrlich mit deinen Wünschen und Bedürfnissen, aber auch mit deinen Ängsten auseinanderzusetzen. Sie bei deinen Überlegungen nicht auszublenden, ist Voraussetzung für eine freie Entscheidung und somit ein erster Schritt zu einer neuen Freiheit, unabhängig davon, ob in der bestehenden oder in einer neuen Beziehung. Auf jeden Fall trittst du in eine neue Beziehung mit dir.

Euer Beziehungscoach

Josef Gassner

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Ich will nicht länger einsam sein!

von Josef Gassner

Ich lese oft aus Berufsneugierde die Selbstbeschreibung von Menschen in diversen Internet-Partnerbörsen und mir fällt dabei auf, dass ich darin praktisch nie das Wort Einsamkeit finde.

Beim ersten, ganz kurzen, Hinsehen erscheint dies verwunderlich. Wenn man sich aber in der Gesellschaft nur ein bisschen umschaut und umhört, versteht man sehr rasch warum das so ist.

Einsamkeit ist ein Tabu, man ist in unserer Gesellschaft nicht einsam!

Einsamkeit tut weh

Es ist wirklich verblüffend, wie ablehnend unsere Gesellschaft, Einsamkeit gegenübersteht.

Wer einsam ist, ist selbst schuld“; „geh’ ein wenig unter die Leute“; „sei nicht so fad“; „sei froh, dass du allein bist, ich wär’ manchmal froh, keinen um mich zu sehen“; mit solch hilfreichen Tipps wird ein Mensch, der ganz vorsichtig, zwischen den Zeilen anklingen lässt, dass er einsam ist, von seiner Umgebung getröstet und aufgemuntert.

Ich vergleiche die Situation von Einsamen in unserer zivilisierten Welt gerne mit der von Analphabeten. Genauso wie ein/e AnalphabetIn unverschuldet, oder durch welche Umstände auch immer, in eine Situation geriet, wo er/sie aus Scham, niemanden sagt, dass er/sie nicht lesen und schreiben kann und damit die Situation laufend verschlimmert, schließen sich auch Einsame häufig immer mehr aus der Gesellschaft aus, damit ja niemand merkt, dass sie einsam sind. Ein Teufelskreis wird in Gang gesetzt!

Wir Menschen benötigen aber Kommunikation zum Leben, genauso wie Essen und Trinken, daher tut Einsamkeit auch so weh und kann über lange Zeit zu körperlichen Beschwerden und durch Suizid sogar zum Tod führen.

Was ist Einsamkeit?

Es gibt einen großen Unterschied zwischen allein sein und einsam sein. Ich schreibe in diesem Blog ausschließlich über die Einsamkeit. Die Unterscheidung zwischen Alleinsein auf der einen und Einsamkeit auf der anderen Seite, treffe ich in der „Qualität des Alleinseins“. Das Kriterium der Einsamkeit ist der Widerspruch zwischen deinen Erwartungen und Wünschen und dem was du als Realität empfindest. Einsamkeit ist das schmerzhafte Spüren des Nichtdazugehörens, des Ausgeschlossenseins.

Umgang mit Einsamkeit

Ein Weg ist der Rückzug. Du brauchst nicht mehr fürchten enttäuscht zu werden, bzw. wenn du es geschickt einrichtest, hast du genügend Freunde oder gute Bekannte, sodass das Gefühl der Einsamkeit gar nicht erst aufkommt. So neigen viele Singles dazu, sich ihre 4 Wände gemütlich einzurichten, es sich vorm Fernseher gemütlich zu machen und alte Bekannte, die häufig in der gleichen Situation sind, um sich zu sammeln. Es ist an sich eine gute Strategie, denn sich Zeit zu geben, entspannt die Situation. Wenn da nicht die Feiertage wären, wo plötzlich niemand für dich Zeit hat und wenn da nicht zwischendurch manchmal der Wunsch nach kuscheln, sich austauchen, bzw., vorwiegend bei Männern, nach Sex aufkäme, wäre das Problem gelöst.

Ähnlich problematisch ist es der Einsamkeit durch krampfhafte Partnersuche entfliehen zu wollen. Es kommt der Druck hinzu, einen Partner finden zu müssen, damit dieser, allein durch seine Anwesenheit, mit einem Schlag alle meine Probleme löst. Es gibt zwar tatsächlich immer wieder Fälle, wo Singles für ihren harten Einsatz einen Partner zu finden mit einer neuen glücklichen Beziehung belohnt werden. Manchmal wird dieser Einsatz auch nur mit einem kurzen zweiten Frühling, oder mit einem One Night Stand bedankt, schlecht?

Alle diese Strategien haben ihre Berechtigung, führen aber dazu, dass du dich vom Urteil anderer abhängig machst.

Dauerhaft lösbar ist Einsamkeit nicht durch Flucht, nicht durch Flucht nach innen (Rückzug) und auch nicht durch Flucht nach außen (Partnerschaft als Problemlösung).

So brutal es ist, du musst dir, wie der Analphabet, eingestehen dass du ein Problem hast, danach kannst du dich dem Problem stellen und es nachhaltig aus deinem Innersten heraus lösen.

Nur wenn du mit dir alleine leben kannst und dies nicht mehr als Einsamkeit verspüren musst, hast du die freie Entscheidung, ob du dein Leben als Single oder in einer  Partnerschaft gestalten willst.

Ich selbst habe als Jugendlicher Einsamkeit verspürt und im Laufe meines Lebens gelernt damit umzugehen und vor allem Einsamkeit offen anzusprechen. Ich würde mich sehr freuen in Einzel-Coachings oder im Rahmen meiner Workshops im „Hotel des Glücks“, in der Volkshochschule St. Pölten (19. November 2011) oder in der Volkshochschule Mistelbach (26. November 2011) meine wohltuenden Erfahrungen mit dem einen oder anderen von euch zu teilen.

Euer Beziehungscoach

Josef Gassner

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Wissenswertes zu Sex, Erotik, Intimität

von Josef Gassner

Sex, Erotik und Intimität, was ist der Unterschied?

Auf den ersten Blick sind sie nicht das Selbe, aber sie gehören doch irgendwie zusammen. Ich möchte hier versuchen eine Antwort zu geben, die keinen wissenschaftlichen Anspruch stellt, sondern eine, die meine persönlichen Empfindungen und meine Berater-Erfahrungen zu den drei Themen widerspiegelt.

Sex

Zu Sex gibt es aktuell 95,6 Mio. Einträge im Internet, zieht man die paar von mir ab, bleiben weiterhin 95,6 Mio. Einträge über, d.h. an Sex muss was dran sein. Ich behaupte Sex ist eine Urgewalt, die unser Leben ganz zentral bestimmt. Haben wir erfüllten Sex sind wir ausgeglichener und gesünder. Sex kann Existenzen zerstören und „Gerüchten zu Folge“ Karrieren fördern. Tatsächlich sind Menschen mit einem gewissen Sexappeal erfolgreicher. Können wir Sex gut in unser Leben integrieren sind wir lebendig und kreativ. Ich will hier nicht zur sexuellen Revolution aufrufen, dazu komme ich sowieso um 40 Jahre zu spät, sondern zu einem möglichst unbeschwerten Umgang mit Sex. Der richtige Sex zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Partner ist pure Lebensfreude. Dabei ist es egal, ob es sich um routinierten Sex mit PartnerIn nach 30 Ehejahren oder um einen geilen One-Night Stand handelt. Das entscheidende ist, dass beide genau jetzt genau das wollen.

Meine Empfehlung für guten Sex: Fühlen, Kommunizieren und Genießen mit allen Sinnen ! Es zahlt sich aus.

Erotik

Gibt es guten Sex ohne Erotik? Kann sein, aber wie viel Spaß kann durch knisternde Erotik noch hinzu kommen? Was ist die Erotik? Erotik kommt vom altgriechischen Eros = Liebe. Die meisten von uns verspüren Erotik aber weniger als Liebe, sondern viel mehr als ein sinnlich-emotionales Empfinden. Erotik verführt zum Flirten und zu mehr…..Sie ist so etwas das Feuer zum Anzünden, sie bereitet so manchen emotionalen Großbrand vor. Viele, vor allem Schüchterne, wünschen sich eine stärkere erotische Ausstrahlung als Würze für ihr Leben. Umgekehrt kann für manche, vor allem Frauen, ihre starke erotische Ausstrahlung so etwas wie ein Fluch, bei der Suche nach einer dauerhaften Beziehung sein. Sie sind leicht entflammbar, senden diese Signale auch aus und Beziehungen erweisen sich dann naturgemäß häufig als Strohfeuer.

Meine Empfehlung für den Beginn einer Beziehung: Flirten und Erotik ist gesund, denn es geht tief unter die Haut. Ausprobieren!

Intimität

Intimität ist gewissermaßen der „sensible Verwandte“ von Sex und Erotik. Intimität ist sich aufeinander einlassen. Intimität setzt Vertrauen voraus. Intimität ist nicht mit Gefühlsduselei zu verwechseln, obwohl Intimität und Gefühle untrennbar zusammen gehören. Intimität ist für mich die gelebte Sexualität zweier Individuen, die ineinander aufgehen bis zur Verschmelzung der Seelen oder auch der der Körper. Wirkliche Intimität ist die Kombination aus Sex, Liebe und Vertrauen….purer Genuss. Bei vielen Paaren, die eine jahrelange, manchmal jahrzehntelange, Beziehung verbindet und trotzdem noch das Glück einer jungen Beziehung ausstrahlen ist häufig deren gelebte Intimität das Geheimnis dahinter. Gegenseitiger Respekt und Wertschätzung sind die Zutaten dafür.

Euer Beziehungscoach

Josef Gassner

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Warum bin ich Single?

von Josef Gassner

Ich bin sympathisch, nett, nicht unattraktiv und habe „innere Werte“, trotzdem bin ich allein. Was kann ich dagegen tun?

Ich bin in einem Alter, wo ich nicht mehr regelmäßig fortgehe oder ich war überhaupt nie der Fortgeh-Typ. Ich habe Hobbys, die mich ausfüllen. Ich habe Freunde oder zumindest einen Bekanntenkreis. Ich bin ein(e) beliebte(r) Kollege/In. Meine materiellen Bedürfnisse kann ich mir erfüllen. Aber abends und am Wochenende bin ich allein!

Dabei hätte es ein Partner /eine Partnerin gut bei mir.

Wenn dies deine Selbstbeschreibung ist, empfehle ich dir weiter zu lesen.

Warum bist du allein?

Es ist nicht wesentlich, ob du auf Grund einer gescheiterten Beziehung oder weil es sich bisher noch nicht ergeben hat, allein bist. Ich weiß man setzt sich damit nicht  gerne auseinander, aber die Ursache für das Alleinsein ist häufig Angst. Angst vor Enttäuschungen, Zurückweisungen; Angst nicht interessant oder liebenswert zu sein. Angst die uns hindert entscheidende Schritte der Veränderung zu probieren.

No Risk – No Fun

Diese englische Floskel ist kaum wo so zutreffend, wie beim Flirten und beim Kennenlernen. Wer schon einmal ein Date vereinbart hat, kennt die Situation. Du stehst da, das Handy liegt vor dir und du fragst dich: „Soll ich oder lieber doch nicht?“ Du wiegst ab: „Was kann passieren, wie peinlich kann es werden?“ Häufig lässt du es bleiben und sagst dir, es wird sich noch eine bessere Gelegenheit ergeben, als so plump mit der Tür ins Haus zu fallen. Du entspannst dich wieder, in dem Wissen, dass du die nächste Gelegenheit sicher beim Schopf packen wirst. Du hast dich für „No Risk“ ist identisch mit “No Fun“ entschieden.

Mut zum Risiko ist der Schritt zur Veränderung

Ich weiß auch aus eigener, oft mühsamer, Erfahrung in verschiedensten Zusammenhängen, dass manchmal ein bisschen Mut dem Tag oder mehreren Tagen/Wochen einen Kick verleihen kann. Die beste Strategie für all Diejenigen, die ihr Singledasein satt haben oder einfach nur Abwechslung wollen, ist sich der Angst zu stellen, d.h. diese und nicht die nächste Gelegenheit beim Schopf packen. Die Angst ist nämlich häufig in erster Linie Erwartungsangst, der du durch Vermeidung oder mittels Konfrontation begegnen kannst. Geht dein Date tatsächlich schief, bedenke, es gibt keinen Misserfolg, sondern du bist wieder ein Stück klüger und mutiger geworden. Stellst du dich der Situation ein paar Mal verliert sie zusehends ihren Schrecken. Außerdem hast du  jedes Mal  die Chance jemanden kennenzulernen, dem es vielleicht genauso geht wie dir, dem aber der Mut zu diesem kleinen entscheidenden Schritt fehlte und der/die glücklich darüber ist, dass du diesen Mut aufgebracht hast.

“Der beste Weg etwas zu tun ist damit anzufangen”

Zum Schluss sei mir noch ein bisschen Werbung in eigener Sache erlaubt.

Angeleitete Mutproben fürs Kennenlernen und Flirten sind der Inhalt meiner Beziehungsworkshops im Hotel des Glücks und im November an der VHS St. Pölten.

Euer Beziehungscoach

Josef Gassner

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Ich will Liebe und Sex! Warum sehen alle in mir nur den Kumpel?

Die Welt ist so ungerecht! Jeder mag mich, doch niemand will mit mir ins Bett.

Warum ist das so?

Die Frage ist berechtigt. Es gibt Menschen, die schauen weniger gut aus, haben schlechtere Manieren, sind weniger klug, aber kriegen die Frauen oder Männer ab, die unsereinem verwehrt bleiben.

Ich selbst kenne die Situation sehr gut. Ich habe viel mit Frauen zu tun und gelte naturgemäß schon wegen meines Berufs als Frauenversteher. Aber ich bin mir auch ganz bewusst, dass ein Versteher-Image das größte Hindernis für eine sexuelle Anziehung darstellen kann, da dies oft mit verständnisvoll, zurückhaltend, alles akzeptierend = nicht draufgängerisch, daher unmännlich, gleich gesetzt wird.

Was läuft schief?

Vermutlich machst du gar nichts falsch, aber du erhältst nur die Signale, die du aussendest, widergespiegelt zurück. Sendest du aus: “Ich bin ehrlich, gewissenhaft und verantwortungsbewusst”, so schickst du wahrscheinlich im Paket auch die Botschaft: “Ich bin vorsichtig“, mit. Diese Botschaft wird naturgemäß auch vorwiegend von Vorsichtigen gehört werden.

Jetzt frage dich um eine ehrliche Antwort, klingen diese Botschaften nach Feuer und Flamme oder schnellem Sex?

Also achte auf die Signale, die du aussendest!

Soll du jetzt hemmungslos flirten?

Spontan sage ich dazu: „Ja“, weil Übung den Meister macht. Je mehr du flirtest, umso mehr Lebensfreude strahlst du aus und umso mehr davon kommt zurück.

Allerdings gibt es dabei schon ein paar Einschränkungen zu beachten:

  1. Hemmungslos Flirten wird dir nicht gelingen, wenn es nicht deinem Naturell entspricht. Die Erfolge bleiben aus und dein Frust wächst. Also achte auf die passenden Gelegenheiten. Es gibt davon mehr als du vermutest, das reicht von der Schlange im Supermarkt über die Kaffeepause in der Firma bis zu ganz zufälligen Augenkontakten.
  2. Aufgesetzte Lockerheit ist unauthentisch und wird rasch durchschaut. Bleibe du selbst, aber versuche behutsam deine Grenzen Schritt für Schritt hinauszuschieben.
  3. Lebe nach deinen Maßstäben und deinem Tempo. Die Welt ist keine Wettkampfarena, sondern ein Spielplatz der Möglichkeiten. Niederlagen sind Teil des Spiels, danach werden die Karten neu gemischt.

Achte auf deine Körpersignale

Menschen kommunizieren auf 3 Körperebenen:

  • Gesicht zu Gesicht
  • Herz zu Herz
  • Vitalitätszentrum Becken mit Vitalitätszentrum Becken

Beachte und beobachte dies, wann immer du kommunizierst

und bedenke

Man kann nicht nicht kommunizieren. Paul Watzlawik



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Tipps für eine erfüllte Ehe oder Partnerschaft

von Josef Gassner

Mit dir möchte ich alt werden, davon träumen Jungverliebte genauso, wie Silver-Agers.

Es gibt Sicherheit einen Menschen an unserer Seite zu haben, der uns vertraut und dem wir vertrauen, ein Partner/eine Partnerin,  mit dem/der wir uns vorstellen können, gemeinsam alt zu werden.

In diesem Zusammenhang stellen sich, für mich, aber zwei wesentliche Fragen:

  • Was muss ich dafür tun, um eine Partnerschaft lange aufrechtzuerhalten?
  • Ist es als Ziel wirklich ausreichend mit ein und demselben Partner alt zu werden?

Ich fange mit der zweiten Frage an:

Kann es erfüllend sein mit einem einzigen Partner alt zu werden?

Bitte verzeiht mir diese Frage. Als Mann darf ich sie stellen, obwohl ich zumindest aus der Beratungspraxis, dort wird es nämlich zugegeben, weiß, dass sich Frauen diese Frage auch mehrmals im Leben stellen, speziell wenn die Kinder das Haus verlassen. Ich bin überzeugt, dass die Frage berechtigt ist und mindestens genauso überzeugt, dass sie mit „Ja“ zu beantworten ist, wenn du dich auch mit der ersten Frage eingehend beschäftigst.

Was muss ich dafür tun, um meine Partnerschaft lange aufrechtzuerhalten?

Gratuliere, dass du trotz der Überschrift weiter gelesen hast! Denn gerade dir, der du an Partnerschaftsthemen interessiert bist, muss diese Frage weh tun. Es gibt natürlich auch lange bestehende „Partnerschaften“, die aber nicht gelebt und schon gar nicht gestaltet werden und wo vor allem beide Partner kein Interesse oder keine Lust (mehr) verspüren, diesen Zustand zu ändern. Diese Form des Zusammenlebens bezeichne ich nicht als Partnerschaft oder Beziehung und  möchte sie daher in dieser Rubrik nicht mehr weiter erörtern.

Für dich als interessierten Leser und vermutlich auch interessierten (=interessanten) Partner, sollte daher die obige Frage, wie folgt lauten:

Was muss ich dafür tun, um meine Partnerschaft lebendig und erfüllend zu gestalten?

Ein ganz wesentlicher Teil der Antwort liegt in der Beantwortung der vorigen Frage. Alles was dort als fehlend aufgelistet ist, ist notwendig für eine erfüllende Beziehung:

  • Leben und Gestalten: d.h. Freiräume zulassen. Lebendig und kreativ sein dürfen. Wünsche äußern (z.B. Frauen!), Ängste zugeben (z.B. Männer!). Neues ausprobieren!
  • Interesse und Lust zeigen: Füreinander (Ideen dazu überlasse ich deiner Phantasie) und Miteinander z.B. für Kunst, Kino, Filme, Reisen…..

Dies sind ganz essentielle Punkte für eine erfüllte Partnerschaft.

Die Liste ließe sich aber noch weiter ergänzen um Liebe, Sexualität, Respekt, Rücksichtnahme, u.v.m. Da aber jeder dieser Begriffe Stoff für ein Buch hergibt, möchte ich hier nicht näher darauf eingehen. Ich denke, wenn du dich mit den beiden ausführlicher betrachteten Punkten in deiner Partnerschaft intensiv auseinandersetzt, wirst du beschäftigt sein bis mein nächster Blog erscheint.

Viel Spaß dabei und gehe die Sache mit Humor und nicht mit tierischem Ernst an, denn gemeinsames Lachen, aber auch über sich selbst lachen zu können ist lebensverlängernd und das noch dazu vermutlich in einer guten Beziehung. Am Ende der Übung wirst du dann feststellen, das auch die zweite Frage falsch war und richtigerweise lauten müsste:

Was muss darf ich dafür tun, um meine unsere Partnerschaft lebendig und erfüllend zu gestalten?

Ich freue mich über eure Kommentare. Insbesondere würden mich über Beiträge wie ihr euren 20., 25. oder 30. Hochzeitstag begangen oder vergessen habt, freuen. Lasst uns daran teilhaben.

Euer Beziehungscoach

Josef Gassner

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Mein Partner versteht mich nicht mehr!

von Josef Gassner

Du hast das Gefühl in deiner Beziehung kriselt es. Du fühlst dich allein und unverstanden. Du kannst nicht mehr mit ihm/ihr, aber ein Leben ohne ihn oder ohne ihr ist für dich auch unvorstellbar.

Anzeichen einer Beziehungskrise

Ein erstes ernstzunehmendes Alarmsignal für eine Beziehungskrise ist, wenn es keine Gespräche, aber auch keine Konflikte mehr gibt. Das Leben besteht nur noch aus Verpflichtungen und Routineaufgaben. Mann und Frau funktionieren nur noch! Dieser Zustand kann sich oft über Jahre schleichend entwickeln. Job, Kinder, Haushalt, es gibt immer was zu tun! Ich möchte hier nicht dazu aufrufen, die Dinge schleifen zu lassen. Es ist überhaupt nichts dagegen einzuwenden, dass wir viel Energie in Dinge investieren, die uns wichtig sind, aber es ist extrem wichtig, dabei nicht darauf zu vergessen auch unsere Beziehung zu pflegen.

Die Beziehung ist ein empfindliches Pflänzchen und du bist der Gärtner!

Verliebtheit hat ein Ablaufdatum und Menschen verändern sich

Irgendwann haben zwei Verliebte das gemeinsame Abenteuer „Lieben, Achten und Ehren bis, dass der Tod sie scheidet“ in Angriff genommen. Dies war ein echt mutiger Schritt, der nur möglich war, weil beide die Sicherheit spürten, wenn etwas schief geht kann ich mir trotzdem der Zuneigung meines Partners/meiner Partnerin sicher sein und wenn es ganz schlimm kommt, kann ich mich in seine/ihre zärtlichen Arme fallen lassen. Beide gingen wertschätzend miteinander um. Aber Menschen verändern sich im Laufe ihres Lebens und so kann eine Beziehung, je nach Charakter der handelnden Personen, wie folgt, enden:

  • es wird versucht den Partner/die Partnerin zu ändern, damit er/sie wieder so wird wie damals.
  • er/sie schweigt. Dieses Schweigen kann einerseits vorwurfsvoll sein oder andererseits Harmonie vorgaukeln, um die Situation erträglich zu machen.
  • Partner/Partnerin sucht außer Haus, was ihm/ihr zu Hause fehlt.

Was kann ich gegen die Krise tun?

Wie so oft im Leben ist man, gerade bei Beziehungsthemen, geneigt sich am Problem vorbeizuschummeln, da bei Beziehungsproblemen besonders viel auf dem Spiel steht. Wer wirft schon gern große Träume, die fast immer am Anfang einer Beziehung standen, leichtfertig über Bord und steht am Ende allein da. Dennoch ist es ein Irrglaube sich den Problemen nicht stellen zu müssen. Meistens ist es einer der Partner der den Riss in der Partnerschaft mehr spürt als der Andere. Dieser, ich nenne ihn/sie Sensiblere, sollte sich ernsthaft und wirklich ohne jegliche Tabus, mit den Optionen „bleiben“ oder „gehen“ beschäftigen und die Erkenntnisse ernsthaft mit dem Partner/der Partnerin diskutieren. Die größte Schwierigkeit dabei ist klarerweise die Überwindung der eigenen Ängste, sowohl bei der Problemanalyse, wie auch später beim Gespräch mit dem Partner/der Partnerin.

Der Einsatz ist hoch

Ich bin mir dessen bewusst, wie schwierig, die von mir geforderte Aufgabe ist, aber es geht auch um einen sehr hohen Einsatz, um dein Lebensglück. Es lohnt sich daher, sich ein paar Gedanken zu machen, was will ich und diese Gedanken auch mit Nachdruck zu kommunizieren. Denke ohne Selbstmitleid nach, was war früher anders, als wir noch liebevoll miteinander umgingen. Vielleicht gelingt es euch wieder Vertrauen zueinander zu gewinnen, vielleicht erleben Zärtlichkeit und Erotik einen neuen Frühling. Vielleicht kommt aber auch die schmerzvolle Erkenntnis zu Tage, dass diese Beziehung tatsächlich am Ende ist. Versuche auch dieses Ergebnis zu akzeptieren und behalte das Schöne in Erinnerung, aber lass den Rest los. Gönn dir eine Zeit der Trauer und nicht des Selbstmitleids! Selbstmitleid hast du nicht nötig, denn, gratuliere, du hast bereits den ersten mutigen Schritt zur Wiedererlangung deiner Lebensfreude gesetzt. Hast du gute Freunde/Freundinnen die dich auf deinem anstrengenden Weg begleiten können, bitte pflege diese Freundschaften, sie werden dir gut tun.

Wenn du oder dein Freundeskreis nicht mehr weiter wissen, ist es oft empfehlenswert, die Sicht eines Außenstehenden zu hören. Speziell bei der Entscheidung “bleiben oder gehen” können wir „Die-Beziehungsberater…und es funkt“, mit entsprechenden Interventionen,  deine Entscheidungsfindung unterstützen helfen.

Euer Beziehungscoach

Josef Gassner

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Muss Karrierefrau Single bleiben?

Ist Karrierefrau zum Single-Dasein verdammt?

Warum bleiben so viele sympathische, gut aussehende, Karrierefrauen Single?

von Josef Gassner

Sind die Männer tatsächlich Schweine, die nur eine gut gebaute „Tussy“ fürs Bett suchen? Steht Intelligenz dem Liebesglück der Frau im Weg? Oder haben Männer einfach Angst vor starken Frauen?

Frau und Intelligenz, dazu gibt es viele Meinungen und noch mehr Klischees, mit denen ich mich in meiner Arbeit häufig auseinanderzusetzen habe, deshalb war es mir ein besonderes Bedürfnis diesen Artikel zu schreiben.

 

Sind Männer Schweine?

Kann man, die Vorgänge in einem männlichen Gehirn, in einer männlichen Seele (gibt’s die überhaupt?) und in einem männlichen Körper, besser als im Lied von den Ärzten „Männer sind Schweine“ beschreiben? Ich sehe mich als Mann mit sensiblen Antennen und behaupte: „Ja“ im Lied „Männer“ von Herbert Grönemeyer. Beide Lieder bedienen gängige Klischees, aber aus diametralen Gesichtspunkten. Die Wahrheit, so denke ich, wird irgendwo dazwischen angesiedelt sein. Ganz wesentlich in diesem Zusammenhang erscheint mir, dass beide Titel aus der Feder von Männern stammen und mit viel Humor und Augenzwinkern geschrieben wurden. Beiden gemeinsam ist, dass sie über sich selbst als Vertreter der Spezies „Mann“ lachen können. Humor zu haben und vor allem über sich selbst lachen zu können, ist eine ganz wichtige Basis für Lebensglück. Dies gilt im Besonderen bei der Partnersuche und trifft in gleichem Maß auf Frauen und Männer zu. Dabei bitte über sich selbst lachen können, niemals mit Sarkasmus verwechseln! Der große Unterschied besteht darin, dass Ersteres bedeutet, sich auch mit seinen kleineren und größeren Fehlern zu mögen oder gar zu lieben, während der Sarkasmus immer eine selbstverachtende Komponente in sich birgt.

Finden Karrierefrauen tatsächlich schwerer einen Partner?

Ich sage aus der Praxis-Erfahrung: „Ja, das stimmt tatsächlich!“ Dies gilt aber genauso für Männer, wenn auch, auf Grund gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, nicht in gleichem Ausmaß. In gewisser Weise scheint Intelligenz, die meistens den Grundstein der Karriere bildet, im Widerspruch zu unbeschwertem Liebesglück zu stehen. Dafür gibt es mehrere Erklärungsversuche. Am plausibelsten ist für mich, dass Intelligenz die Möglichkeit des Vorausdenkens, des Abwiegens aller Für und Wider, bietet. So sinnvoll diese planerischen Fähigkeiten im Job sein mögen, so hinderlich können sie bei der Partnersuche und Partnerwahl sein. Professionelles Risikomanagement verhindert Unbeschwertheit und Spontanität. In der Liebe beschränkt sich das Risikomanagement leider auf „Try and Error“ oder zu deutsch „Wer wagt gewinnt“. Dieses Vorgehen setzt die Bereitschaft zum Loslassen und zu Kontrollverlust voraus, beides ist intelligenten Menschen oft ein Gräuel. Dazu kommt, dass du bei der Partnersuche viel weniger als im Job auf eingefahrene Erfolgsstrategien bauen kannst. Das macht Angst und Angst verhindert erst recht die Unbeschwertheit und Spontanität.

Welche Kriterien leiten Frauen und Männer bei der Partnersuche?

Es klingt zwar nach Klischee ist es aber meistens das reale Leben:

Intelligente Frauen suchen häufig geistig mindestens ebenbürtige Männer, während Männer attraktive Frauen suchen. Attraktiv heißt in diesem Zusammenhang, guter Sex erscheint mit machbarem Aufwand erreichbar. Es gibt dafür eine Reihe von Gründen. Die Wesentlichsten scheinen mir die vielzitierte Evolution (evolutionär sind wir noch immer Höhlenmenschen!), die Gesellschaft, das Elternhaus und die Hormone zu sein. Selbstverständlich gibt es daneben auch noch andere Komponenten die uns bei der Partnersuche leiten. Zur Partnerschaft und damit im Vorfeld auch zur Partnersuche und zur Partnerwahl gehören bekannterweise aber immer zwei. Folglich ist das Verhalten des Mannes und der Frau entscheidend, ob es zur Kontaktaufnahme kommt und der Funke überspringt. Wären wir ausschließlich ein Produkt der oben beschriebenen Einflussfaktoren würde die Partnerwahl in den wenigsten Fällen funktionieren. Zum Glück sind Veranlagung, Erziehung und Umwelt nur unsere Rahmenbedingungen. Im Kern haben wir unseren freien Willen der uns den Gestaltungsspielraum für unsere Rahmenbedingungen gibt. Wie wir mit unseren Möglichkeiten umgehen liegt ausschließlich an uns.

Was macht es für Karrierefrauen komplizierter als für den Rest?

Es ist an Bündel von Umständen, weshalb es für Karrierefrauen oft ungleich schwieriger ist einen Partner zu finden als für den „Durchschnitt“. Da sind einmal, wie bereits oben erwähnt, die höheren Ansprüche, womit sich die Zielgruppe möglicher Partner verkleinert. Die Zielgruppe ist häufig auch dadurch schon kleiner, da Karrierefrauen meistens mit der Partnersuche erst später starten, wo ein Teil der möglichen Partner im entsprechenden Alter schlicht und einfach bereits vergeben ist. Karrierefrau ist gewohnt zu siegen, mögliche Niederlagen oder Rückschläge sind aber in der Liebe immer möglich, das macht Angst, also geht sie es vorsichtig an. Manchmal ist diese Vorsicht so groß, dass ihre Absicht der Kontaktaufnahme schlicht und einfach für Männer gar nicht mehr erkennbar ist. Wie auch? Diese findet tatsächlich ja nur in ihren Wünschen und Gedanken statt oder sie ist so zaghaft, dass die nicht ganz so fein getunten männlichen Antennen sie nicht registrieren. Karrierefrauen wissen im Job mit welchen Strategien, sie gegen ihre, vorwiegend männlichen, Konkurrenten sie zu kämpfen haben. In der Liebe sind die Gegnerinnen weiblich und anstatt Fair Play-Spielregeln ist alles erlaubt was zum Ziel führt. Das Verhalten der Konkurrenz erscheint oft primitiv und unter der eigenen Würde, führt aber bei Männern zum Ziel.

Wie kommt Karrierefrau trotzdem zum Liebesglück?

Hast du als Karrierefrau oder auch als Karrieremann diesen Artikel bis hierher gelesen und glaubst du dennoch noch immer, dass es für dich ein Stück vom Glück gibt, dann gratuliere ich dir. Du hast Eigenschaften, die viele intelligente und erfolgreiche Menschen auszeichnen und die bei der Partnersuche absolut hilfreich sein können. Du bist ausdauernd und neugierig!

Was dir noch fehlt sind Klarheit über dein Ziel und Mut zu den ersten Schritten.

Der/die beste FreundIn stellen einen wertvollen Schatz dar, da sie dir immer wieder Gutes tun wollen. Oft stelle ich aber fest, dass es eine wesentliche Unterstützung bei der Erlangung von Klarheit über seine eigenen Ziele ist, wenn du dir eine Meinung von Unbeteiligten einholen kannst. Dabei geht vor allem um die Behandlung von Widerständen die dich daran hindern deinen gewünschten Weg mutig zu beschreiten. Diese können aus deiner Umgebung oder aus dir selbst kommen, z.B. Schüchternheit, Angst vor Zurückweisung, usw. Genau darum, nämlich um das “Was will ich”, “Wie kann ich dahin kommen”, Was hindert mich” und “Was brauch ich um gegen diese Widerstände anzukämpfen” geht es in meinen Einzel-Coachings, aber in noch stärkerem Maße in meinen Workshops. Die Workshops sind deshalb oft noch effektiver, da neben meiner Meinung auch die von Workshopteilnehmern eingebracht wird, die oft sehr ähnliche Lebenserfahrungen wie du gemacht haben.

In den Workshops hast du zudem die Möglichkeit erste konkrete Schritte der Kontaktaufnahme fast risikolos zu probieren und bei Hoppalas über dich selbst lachen zu lernen.

Ich freue mich, wenn dich der Artikel dieser Nachdenken anregte und stehe für Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.

Dein Beziehungscoach

Josef Gassner

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Endlich Urlaub!

von Josef Gassner

Du hast viel gearbeitet, die letzten Tage. Jetzt ist es soweit, der wohlverdiente Urlaub ist da! Aber zu allem Unglück fühlt sich das lange nicht so gut an, wie du es dir in der Vorfreude ausgemalt hast.

Urlaub, was nun?

Außerdem beschleichen dich bereits jetzt, zu Beginn deines Urlaubs, leise Selbstzweifel und Vorwürfe. Du hast nämlich nur 2 oder 3 Wochen Sommerurlaub und bist am besten Wege diese Zeit nutzlos zu vergeuden. Du stellst dir die Frage: Wie soll das weitergehen, wenn ich schon die ersten Tage nur müde, inaktiv und lustlos bin.

Wer nach diesen ersten Zeilen vermutet, ich würde heute einmal nicht über Liebe und Leidenschaft, Sex und Beziehungen schreiben, der hat nur teilweise recht. Hintergründig schwingt in diesem Artikel vor allem Leidenschaft mit. Scheinbar habe ich tatsächlich nichts anderes im Kopf.

Urlaub ist ein Ausnahmezustand

Von heute auf morgen herrscht die große Freiheit; plötzlich fallen alle Zwänge, alle Strukturen aber auch viele Fluchtmöglichkeiten weg. Ich erlebe häufig in der Beratung, dass Frauen darüber jammern, dass sich das Eheleben drastisch verschlechtert hat, seit der Mann auch in Pension ist. Urlaub ist so etwas wie Pension in Größe XXS. Genau dieses, meist von Frauen die schon mehrere Jahre in Pension sind, beschriebene Problem haben Paare häufig zu Beginn des Urlaubs. Sie starten mit unterschiedlichen Vorbedingungen und Erwartungen in eine gemeinsame Zeit. Das kann im Extremfall so sein, dass die Hausfrau und Mutter wieder einmal „richtig unter die Leut’ kommen“ und etwas erleben möchte, während der Mann froh ist für ein paar Tage einfach niemandem begegnen zu müssen. Na dann, auf einen schönen Urlaub!

Urlaub ist Sprengstoff

Ab dem ersten Urlaubstag hast du Zeit für Beziehungspflege zum(r) PartnerIn, aber auch Zeit zur Beziehungspflege mit dir selber.

Beides sind Zustände die du wahrscheinlich das ganze Arbeitsjahr über herbeigesehnt hast. Beides, Zeit für sich und Zeit für die Partnerschaft birgt aber eine riesige Sprengkraft in sich. Diese Sprengkraft zu nutzen, darin liegt der Wert eines geglückten, eines glücklichen, Urlaubs.

Sprengstoff, zivil genutzt, kann einen neuen Verbindungstunnel zwischen zwei sonst im Winter wochenlang voneinander getrennten Orten herstellen, militärisch genutzt, kann er Existenzen und Leben zerstören. Ähnlich wirkt Urlaub auf uns. Sehe ich immer nur das, was in meinem Leben und in meiner Beziehung möglich wäre, wenn ich oder du, er oder sie nicht so wäre wie ich, du, er sie eben sind, dann wird der Sprengstoff namens Urlaub wahrscheinlich militärisch genutzt werden.

Tipp: Schraube deine Erwartungen nicht übertrieben hoch!

Für Urlaubszufriedenheit gilt, wie für die Zufriedenheit generell, je besser sich deine Gegebenheiten und deine Erwartungen decken umso zufriedener bist du.

Urlaub ist Spannung und Entspannung

Ich empfehle jedem, der es sich leisten kann: „Plane einen Urlaub ohne Baustelle“. Eine Baustelle kann zwar durchaus eine kreative Abwechslung zu einem monotonen oder sehr kopflastigen Job sein, wenn sie nicht, das fünfte Jahr in Folge, den alleinigen Urlaubsinhalt darstellt. Was dir auf der Urlaubs-Baustelle aber definitiv fehlt, zumindest ist dies meine persönliche Erfahrung, ist ein Wechselspiel zwischen Anspannung und Entspannung.

Aber genau wie in unserem ganzen Leben, das durch Ein- und Ausatmen, durch den Rhythmus des Herzschlages, bestimmt wird ist dieser Wechsel das Geheimnis eines gelungenen Urlaubs.

Wenn du diesen Wechsel von Spannung und Entspannung zum Inhalt deines Urlaubs machst wirst du spannende, glückliche, tiefgehende Momente erleben, wo du die zivile Sprengkraft des Urlaubs spüren kannst.

Jetzt möchte ich dir noch ein paar praktische Beispiele dafür geben, wie du diese zivile Sprengkraft erleben kannst. Ich nenne sie Feuer, Leidenschaft, Glück, Begeisterung.

  • Lege dich in den Schatten und nehme die Gedanken die kommen nicht auf, sondern lasse sie weiter ziehen
  • lade spontan einen Menschen ein, mit dem du schon lange keinen Kontakt mehr hattest
  • geh zum Heurigen
  • beginne mit einem Training oder steigere es für ein längerfristiges Ziel
  • wenn du Single bist, riskiere ein Date
  • wenn du lange verheiratet bist organisiere einen Regentag im Bett und/oder pflücke Wiesenblumen
  • riskiere etwas, sage z.B. “nein”, wo es niemand von dir erwartet

Es gebe noch eine Menge weiterer Beispiele, aber ich glaube du weißt worauf es ankommt, daher überlasse ich die restlichen Möglichkeiten deiner Fantasie.

Solltest du aber nach diesem Sommer noch Bedarf an weiterer Leidenschaft haben, würde ich mich freuen dich im Herbst bei einem meiner Workshops begrüßen zu dürfen.

  • Beziehungs-Workshop im Hotel des Glücks
  • Selbstwert-Coaching in der VHS St. Pölten
  • Selbstwert-Coaching in der VHS Mistelbach
  • Trommelworkshop in Baden

Aber vorerst mal einen spannenden Urlaub

wünscht

Euer Beziehungscoach

Josef Gassner

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